Wale und Delfine schützen

Die größte Bedrohung für Wale und Delfine geht vom Menschen aus. Gleichzeitig ist es der Mensch, der die Möglichkeit hat den Riesen der Meere Schutz zu bieten, indem er die Bedrohungen für die Wale abschafft. Im einzelnen sind das:

  • Wasserverschmutzung
    Die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere nimmt mehr und mehr zu. Da Wale am Ende der Nahrungskette stehen nimmt ihre Belastung an Schadstoffen zu. In Küstennähe ist diese Belastung noch höher als im offenen Meer. In nördlichen Gebieten wirkt diese Bedrohung momentan stärker als in südlichen.
  • Konkurrenz zwischen Walen und Fischern
    Wale haben aufgrund Ihrer Größe einen großen Nahrungsbedarf und einzelne Tiere können bis zu einer Tonne täglich fressen. Fischer sehen daher in ihnen Konkurrenten. Gerade japanische Fischer sind bekannt dafür den Großen Schwertwal deshalb zu jagen.
  • Überfischung
    Neben der starken Überfischung einiger Regionen, in denen die Wale Probleme haben ausreichend Nahrung zu finden, kommt es immer wieder vor, dass Wale in den großen Schleppnetzen der Fischtrawler qualvoll verenden, da sie nicht mehr zum Atmen auftauchen können.
  • Weitere Gefahren
    Zunehmende Schifffahrt führt zu häufigeren Kollisionen zwischen Walen und Schiffen. Außerdem steigt die Lärmemission in den Weltmeeren, so dass die Wale auf der Flucht vor Lärmquellen stranden können. Weiterhin beeinflussen diese Störfaktoren die Orientierung der Wale, was ebenfalls zu Strandungen führen kann. In geringerem Maße birgt auch das Whale-Watching Gefahren, besonders bei unachtsamer oder übermotivierten Walbeobachtungen, bei denen Tier bedrängt oder aufgeschreckt werden.
  • Walfang und Bejagung